Ein Glückspilz beim Eishockey

© Maren Lukowsky
© Maren Lukowsky

Nun war es soweit...

 

Am 02.03.2018 durfte unser Glückspilz Maren Lukowsky zusammen mit uns einen Abend fotografierend bei einem Eishockey-Spiel zwischen den Grizzly Adams Wolfsburg und den Augsburg Panther verbringen.

 

Jetzt könnten wir aus unserer Sicht einen Blogeintrag schreiben. 

Doch wir dachten uns, es wäre schöner, wenn unser Glückspilz einfach mal aus seiner Sicht schreibt, wie es so war.

 

Also haben wir Maren gebeten ein paar Zeilen auf das digitale Papier zu bringen und uns einige ihrer fotografischen Ergebnisse zur Verfügung zu stellen. Vielen Dank erstmal dafür, liebe Maren. Schön, dich mal wieder getroffen und mit dir "geschnackt"zu haben.

 

Die Bilder des Spiels gibt es am Ende des Blogs.

 

Dann hat jetzt Maren das Wort...


Ich möchte ein Glückspilz sein oder ein Tag als Sportfotograf mit imagemoove

Am 02.02.2018 erreichte ich eine e-mail von imagemoove mit dem vielversprechenden Betreff: „Verlosung – ein Tag Sportfotograf mit imagemoove“. Das machte mich neugierig. Ich fotografiere gerne, bin nicht auf ein Gebiet festgelegt und probiere gerne neue Sachen aus. Und mit Sportfotografie hatte ich bisher wenig zu tun. Also öffnete ich die e-mail und las, dass es sich bei dieser Sportveranstaltung um ein DEL Eishockeyspiel der Grizzly Adams Wolfsburg vs. Augsburger Panther handelt. Super – ich habe von Eishockey so gar keine Ahnung, aber ich wollte dabei sein.

 

Also nahm ich an der Verlosung teil unter dem Slogan „Ich möchte ein Glückspilz sein.“

 

Tja, und dann hörte ich nichts mehr. Der Verlosungstermin verstrich und ich dachte mir, bin wohl eher mal wieder die Pechmarie. Und dann erhielt ich am 24.02.18 die Nachricht, dass ich im 2. Auslosungsgang dann doch noch gewonnen habe. Was habe ich mich gefreut und wurde aufgeregt. Als Vorbereitung bin ich dann am Sonntag um 5Uhr früh aufgestanden und habe mir das Olympiaspiel der Deutschen Eishockey Nationalmannschaft gegen Russland angesehen. Was für ein tolles Spiel. Ich war begeistert. Und diese Begeisterung nahm ich dann am Freitag darauf mit nach Wolfsburg.

 

Um 15 Uhr war ich mit Angelika und Dominique verabredet. Ich habe beide ja schon lange nicht mehr gesehen und so haben wir erst einmal Neuigkeiten ausgetauscht. Dann wurden Kameraeinstellungen besprochen und auf was man beim Fotografieren hinter der Bande so achten muss. Um kurz von 7 gingen wir dann unsere Presseausweise holen. Ja, ich habe einen eigenen Presseausweis bekommen und kam mir dann doch schon ein wenig wichtig vor.

 

Und dann ging es rein in die Eishalle. Sie war kleiner als ich es mir vorgestellt hatte. Langsam füllten sich die Plätze und zu Beginn des Spieles war die Halle voll besetzt. Die Stimmung war gut und ich wurde immer aufgeregter. 

 

Dann begann das Spiel erst einmal mit einem Spektakel aus Vorstellung der Spieler mit Musik und Lichtershow. Ich vergaß fast, meine Fotos zu machen. Es stellte sich dann auch heraus, dass es gar nicht so einfach ist, Fotos durch die Plexiglasscheiben an der Bande zu machen. Die Scheiben sind doch schon ordentlich zerkratzt. Und als das Spiel dann begann, merkte ich dann schnell, wie es dazu kam.

 

Die Spieler und der Puck krachten mit einer Geschwindigkeit dagegen, dass ich im ersten Drittel immer wieder zusammengezuckt bin und den Kopf eingezogen habe, weil ich dachte, die treffen mich. Aber man gewöhnt sich doch an alles. In der ersten Spielpause habe ich mir dann meine bis dahin geschossenen Fotos angesehen und meine Kameraeinstellungen etwas geändert, weil ich nicht wirklich zufrieden war.

 

Mit den Fotos der restlichen Spielzeit war ich dann auch zufrieden. In der 2. Spielpause hat Dominique mir dann auch noch den Presseraum gezeigt und das Catering. Da war ich dann doch enttäuscht. Es war alles viel kleiner und weniger als das, was man im Fernsehen zu sehen bekommt. Da sieht man doch wieder, wie man mit Perspektiven die Wahrheit verändern kann.

 

In der Nachspielzeit hat Wolfsburg dann das Spiel mit 3:2 verdient gewonnen.

 

Ein ereignisreicher und aufregender Abend ging zu Ende. 

Vielen Dank an Angelika und Dominique, dass sie so etwas möglich gemacht haben. Sie haben auch alle meine Fragen ohne Murren beantwortet und mir nie das Gefühl gegeben, ein Amateur zu sein.

 

Als ich hundemüde im Bett lag und schon den Muskelkater in den Schultern spürte, dachte ich noch:

Was bin ich doch für ein Glückspilz!


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Kommentare: 1
  • #1

    Jürgen Gryska (Dienstag, 22 Mai 2018 17:49)


    Hallo,

    das ist ein schöner und anschaulicher Erlebnisbericht von Maren, und die Fotos sind auch sehr gelungen.

    Gruß
    Jürgen