Die NIK-Filter gehen in die 2. Runde

Wer unsere Workshops und Kurse besucht und die Frage nach Programmen zur Bildbearbeitung stellt, bekommt neben anderen Namen auch immer die NIK Filtersuite genannt. 

Ursprünglich als Eigenmarke wurde NIK irgendwann von Google übernommen und dann allerdings nicht weiterentwickelt. Während dieser Zeit war die Suite kostenlos zu haben. Google hat sich dann der Technologie bedient und diese in die App Snapseed für Smartphones integriert. Also wer eine gute Bildbearbeitung auf dem Smartphone sucht...empfehlenswert!

 

2017 hat dann die französische Firma DXO die Filter unter ihre Fittiche genommen und entwickelt diese nun weiter und liefert auch entsprechenden Support dafür. Nun kosten zwar die Filter wieder ein paar Euro, dafür wird diese Software nun auch wieder gepflegt.

 

Aus unserer Sicht eine absolut gute Entwicklung!

 

Bildschirmfoto der Software Silver Efex Pro
Der Filter Silver Efex Pro

Diese Filter verbergen sich in der Suite:

 

  • Color Efex Pro (creative Möglichkeiten für Farbfotos)
  • Silver Efex Pro (Werkzeug für eine umfangreiche schwarz/weiß-Entwicklung)
  • Analog Efex Pro (Filter für einen analogen Look)
  • HDR Efex Pro (für HDR Bilder mit vielens Presets)
  • Viveza (Bildbearbeitung)
  • Define (Filter für das Entrauschen von Fotos - unglaublich gut!!!)
  • Sharpener (einmal als RAW-und Ausgabe-Sharpener)

Nun wurde die Version 2 auf den virtuellen Softwaremarkt gebracht.

 

 

Die erste Besonderheit - es gibt jetzt das DXO Photo Lab als sogenannte Hostanwendung dazu. Die Filter waren sonst immer als Plug-Ins konfiguriert und das Aufrufen der einzelnen Filter in der Stand-Alone-Variante war mehr mühsam als alles andere.

Zu DXO muss man wissen, dass sie über Jahre ca. 48.000 Kamera- und Objektivkombinationen getestet und deren Bildergebnisse gespeichert haben. Diese Daten fließen in jede Bildentwicklung mit ein und sorgen so für ziemlich gute Bildergebnisse. Alleine die Perspektivkorrektur hat durch diese Technik den Maßstab auf dem Markt für Bildbearbeitung gesetzt.

 

Also die Filter sind jetzt somit auch autark, ohne Photoshop oder Lightroom nutzbar.  Eine gute Sache, wie wir finden!

 

Was gibt es denn nun Neues bei den Filtern?

 

Bildschirmfoto der Software HDR Efex Pro
Für HDR Bilder - HDR Efex Pro

Es wurden 40 neue Presets hinzugefügt. Presets die bisher in ihrer Kombination schon perfekt nutzbar waren und sich in ganz vielen Feinheiten anpassen lassen. Schwarz-Weiß-Entwicklungen machen wir vorzugsweise mit den Filtern von NIK.

 

Auf RAW-Dateien lässt sich jetzt die von DXO entwickelte U-Point-Technologie anwenden. Das sind umfangreiche lokale Korrekturen, die in der Version 1 nicht auf das RAW-Format anwendbar waren. 

 

Die Filter unterstützen jetzt die HiDPI-Anzeigen von modernen Monitoren unter Windows.

 

Last but not least profitieren die Filter nun von der Anbindung an DXO Photolabs in Form von umfangreichen Möglichkeiten im Bereich der optischen Korrekturen.

 

Alles in allem können wir die NIK Filter vorbehaltlos empfehlen, da sie sehr viele Möglichkeiten bieten und jetzt durch die Anbindung an Photo Labs im Bereich der optischen Korrekturen mit Sicherheit ganz vorne dabei sind und insgesamt ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis aufweisen.

 

Für die "normale" Bildverarbeitung braucht man aus unsere Sicht nicht mehr. 

 

Das gesamte Paket ist übrigens Cloud unabhängig.

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Kommentare: 1
  • #1

    Hans-Peter Krehahn (Dienstag, 11 Juni 2019 10:27)

    Alles schön und gut, man kann aber auch eine andere Meinung haben.
    Hierzu 1 Artikel zum Nachlesen:
    https://www.docma.info/blog/nik-collection-2-by-dx

    Gruß Hans-Peter

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